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Holzkistenersatz aus Wellpappe (VAT AG)


Seit der Firmengründung im Jahr 1964 hat sich VAT vollumfänglich auf die Vakuumventil-Technologie konzentriert. Aufgrund der grössten Auswahl an Vakuumventilen, höchsten Qualitätsstandards, ständiger Innovation und langfristig garantierter Serviceleistungen entwickelte sich VAT zum weltweit führenden Hersteller von Vakuumventilen.

Vakuumtechnologie wird vor allem in den folgenden Bereichen eingesetzt:
Halbleiterherstellung, Flachbildschirmherstellung, Glas- / Werkzeugbeschichtung - Hochenergiephysik, Synchrotrons, Lasertechnik Raumsimulation, Metallurgie, Oberflächenanalyse 


Mitarbeiter: ca. 800 (weltweit)


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Ausgangslage
Aufgrund der Sensibilität der Ventile sowie des weltweiten Versands der Produkte von VAT, sind speziell die Transportsicherung sowie Gewicht/Tara von grosser Bedeutung. Equisa Verpackungen ist in diesem Bereich bereits ein langjähriger Partner von VAT und hat nun auch ein Grossprojekt gestartet zur Gesamtkostenreduktion im Bereich Verpackung und Verpackungsentwicklung.
Problemstellung bei VAT Vakuumventile AG
Beim Versand grosser Ventile werden bisher verschiedene Holzkisten als Verpackung verwendet. Diese sind jeweils genau auf die Dimensionen des Ventils angepasst. Die grossen Holzkisten führen zu Platzengpässen in der Spedition der Firma VAT, ausserdem ist es durch Terminänderungen bei den Ventilen auch schon zu Lieferengpässen bei den Holzkisten gekommen.
Zusätzlich kommt es aufgrund des hohen Gewichts der Holzkisten zu enormen Kosten in der Luftfracht. Die Tara, sprich die Differenz zwischen Netto- und Bruttogewicht, ist bei den ursprünglichen Holzkisten erheblich und hat dadurch immense Auswirkungen auf die Frachtpreise.
Evaluation mit Equisa AG
Folgende Ziele wurden für eine Alternativverpackung definiert:
  • Nachvollziehbare Kosteneinsparung beim Verpackungsmaterial (Faltkarton und Holzpalette) sind umgesetzt 
  • Versorgungssicherheit ist trotz Terminverschiebungen gewährleistet 
  • Reduktion der Sortenvielfalt ist durch Standardisierung der Dimensionen erreicht 
  • Verpackungszeiten sind minimiert 
  • Lagerplatz ist eingespart 
  • Frachtkosten konnten durch Gewichtreduktion eingespart werden 
  • Bessere Recyclingfähigkeit beim Kunden ist gewährleistet
Gewählte Lösung
Gegenwärtig werden 2 Varianten des Holzkistenersatzes von Equisa AG an VAT geliefert. Hierbei handelt es sich um Holzpaletten mit 3-welligen Wellpappe-Hauben. Hier ist anzumerken, dass es sich bei diesen Varianten um Verpackungen für Einwegtransporte handelt.Es konnten dadurch direkte Einsparungen beim Materialpreis erzielt werden, sowie Einsparungen bei Flugfracht und Verpackungszeit.
Erfahrungen im Einsatz / in der Anwendung
Neben den Einsparungen bei Kosten und Fracht, gibt es Erleichterungen beim Handling der Verpackung. Positiv ist auch, dass bei der Vorlagerung der Verpackungen aufgrund der flachliegenden WP-Hauben im Gegensatz zu den Holzkisten Einsparungen beim Lagerplatz erzielt werden konnten.

Natürlich müssen auch die Grenzen dieser Produktverpackung betrachtet werden. Transportschäden sind bei Holzkisten eindeutiger erkennbar, als bei der neuen Variante mit Wellpappehauben. Bei der Wellpappe ist mehr Beweiskraft nötig, da aufgrund der geringeren Stärke der Wellpappe Schäden einfacher auf das Material abzuwälzen sind. Ausserdem ist Wellpappe empfindlicher bei Feuchtigkeit als Massivholz, aber bezüglich Belastbarkeit und Stapelbarkeit des Materials gibt es kaum Unterschiede. Und das ist bemerkenswert, wenn man bedenkt, dass 22mm Holz durch 14mm Wellpappe ersetzt werden - ohne Verlust der Stabilität.
Weshalb mit Equisa realisiert wurde
Das Projekt der Umstellung von Holzkisten auf eine Wellpappe-Lösung wurde aufgrund der langjährigen Zusammenarbeit (mehr als 10 Jahre) mit Equisa realisiert.
Die Innovationsfreude der Firma Equisa und die weitreichende Erfahrung der Mitarbeiter in der Verpackungsentwicklung, sowie der Einbezug sämtlicher VAT Abteilungen bei der Projektarbeit waren ein grosser Vorteil bei der Umsetzung dieses Projekts.
Wie weiter?
Aufgrund der erfolgreichen Umstellung der ersten zwei Alternativen, wird an der Weiterentwicklung bei anderen Ventiltypen intensiv gearbeitet. Die Problemstellung für die neuen Modelle liegt darin, dass statt nur flachliegenden nun auch hochkant stehende Ventile zu verpacken sind. Hier sind Schwankungsfähigkeit und Ladungssicherung bedeutende Faktoren bei der Entwicklung der alternativen Verpackung.
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